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Ramspau

Als erster Ort  regenaufwärts begrüßt uns Ramspau. Das „Golddorf“, wie es seit der Verleihung der Goldmedaille genannt wird, feiert 2011 sein Tausend-Jahr-Fest. „Randesbure“ wird der Ort am rechten Regenufer in der Urkunde von 1011 genannt. Nur Teile des Turmes und Reste des Kellergewölbes der im „Dreißigjährigen Krieg“ zerstörten Burg sind noch vorhanden. Johann Sigismund von Reisach erwarb 1694 den Besitz des Herrschaftssitzes und die Reste der Burg. Im „Recyclingverfahren“ wurden die Steine der Anlage zum Bau des weithin sichtbaren Schlosses, auffallend durch die vier Zwiebeltürme, verwendet. Kirche und Schloss prägen das Ortsbild. Seit 1321 besteht die Pfarrei Ramspau, die Kirche erlebte in der Folge mehrere Umbauten, wurde vergrößert und 1990 renoviert

Wie an vielen Orten zu dieser Zeit üblich, wurde auch in Ramspau  ab 1616  mit dem Schulunterricht begonnen, der zu dieser Zeit hauptsächlich der Ausbildung der Messdiener diente. Die Lehrer  waren oft Handwerker oder Kriegsveteranen mit einigen Kenntnissen im Lesen, Schreiben und Rechnen. Ob wohl schon das 1574 erschienene Rechenbuch von Adam Ries verwendet wurde?

Durch seinen Reiz wird Ramspau häufig als Urlaubsort gewählt. Viele Urlauber genießen die Ruhe um am Regenufer zu sitzen, den Schwimmer der Angelrute zu beobachten und auf den großen Fang zu warten. Wieder zu Hause angekommen wird wohl die Größe der gefangenen Fische im Verhältnis zur  Entfernung zum Urlaubsort zunehmen.