Kirchberg

Wieder ein paar Schritte bergauf taucht die Turmspitze des Gotteshauses von Kirchberg auf. Einer der ältesten Zeugen des Ortes ist ein Grabstein eines Priesters mit der Jahreszahl 1344. Ist es gar der erste Pfarrer, der dort begraben liegt? Der gotische Kirchturm ist ein weiterer Zeitzeuge. Dieser und ein Taufbecken aus derselben Zeit blieben nach dem Abriss und Neubau der Kirche im Jahr 1769 erhalten.

Die Kirchberger Pfarrei wurde in der Vergangenheit reichlich bedacht. 1362 schenkte Walthir von Chaderstorff seinen Hof der Kirche; 1396 erfolgte ebenfalls eine Schenkung durch Heinrich Erbmaier von Pürkenzant und von Hans Sarzenhhofer von Frauenstein bekommt die Kirche ein halbes Pfund Regensburger Pfennige. Zwischen 1622 und 1682 ist Kirchberg eine Filiale der Pfarrei Regenstauf und wird anschließend wieder eigenständig.

Nicht klar ist, ob Kirchberg ein Marienwallfahrtsort war, wie in der Schenkungsurkunde („Unserer lieben Frau zu Kirchberg“) Sarzenhofers zu lesen ist.