Tourismusverein Regental e. V.

Steinsberg

Nicht weit von Eitlbrunn entfernt treffen wir auf Steinsberg, das im Jahr 1970 seine 800-Jahr-Feier begehen konnte. Pfalzgraf Friederich von Wittelsbach erstellte im Jahr 1170 anlässlich einer Jerusalemreise sein Testament. In diesem Schriftstück vermachte er die Hofmark „Stainsperc“ im Falle seines Todes dem Kloster Ensdorf. Weithin bekannt war Steinsberg durch seine Steinguterzeugnisse, die bis 1947 […]

Eitlbrunn

Eitlbrunn liegt ebenfalls auf uraltem Siedlungsgebiet. Grabhügel, entdeckt Ende des 19. Jahrhunderts,  zeigten bei der Öffnung bronzene Grabbeigaben aus der Latène-Zeit (500 bis 50 v. Chr).  Doch die erste urkundliche Erwähnung fällt ins 14. Jahrhundert, als der Verkauf eines Hofes 1340 schriftlich festgehalten wurde. Gut 30 Jahre später bekam die Kaufmannsfamilie Thundorfer vom Regensburger Bischof […]

Diesenbach

Kehren wir aus dem Regental und den östlichen Anhöhen zurück in Regenstaufs Nachbarort Diesenbach. Während des „Tausendjährigen Reiches“ war der Ort schon einmal Regenstauf einverleibt. Das Straßendorf liegt südlich der Diesenbachmündung ans rechte Regenufer angelehnt. Verschiedene Funde, z. B. eine 1966 gefundene Feuersteinklinge, weisen darauf hin, dass bereits vor rund 4000 Jahren hier die ersten […]

Kirchberg

Wieder ein paar Schritte bergauf taucht die Turmspitze des Gotteshauses von Kirchberg auf. Einer der ältesten Zeugen des Ortes ist ein Grabstein eines Priesters mit der Jahreszahl 1344. Ist es gar der erste Pfarrer, der dort begraben liegt? Der gotische Kirchturm ist ein weiterer Zeitzeuge. Dieser und ein Taufbecken aus derselben Zeit blieben nach dem […]

Marienthal

Dieser Ort,liegt genau gegenüber der Ruine Stockenfels am linken Ufer des Regenflußes. Er entstand erst 1815 dadurch, daß Herr von Pauer daselbst eine Glasfabrik erbaute, welche 1844 wieder einging. So lange die Fabrik bestand, führte von Marienthal eine Brücke über den Regen auf den Fluderweg zu. Nachdem die Fabrik eingegangen war, wurden die Arbeiterwohnungen verkauft […]

Karlstein

Verlassen wir das Regental ostwärts und nähern uns über Kleinramspau, vorbei an der Forstenbergkapelle der Orftschaft Karlstein. Eigentlich liegt der Ort zwischen den zwei ehemaligen Burgen Forstenberg, von der nur noch der sogenannte Hungerturm und ein Graben erhalten sind, und  der Burg Chadolt, dem heutigen Schloss. Der Name  Karlstein lässt sich, wie leicht zu erahnen, […]

Hirschling

Von Hirschling – beinahe gegenüber etwas regenaufwärts liegend, sieht man den Schloss-giebel mit dem Türmchen über den Wassern des Flusses aus den Baumwipfeln herausspitzen. Als „Erigisinga“ wird der Ort 972 erstmals genannt. Die Geschichte vom römischen Wachturm und die Namensherleitung aus „hercing“ (Flavius Hercing – römischer Provinz-präfekt) gehört nach Andreas Boos („Burgen im Süden der […]

Heilinghausen

Folgen wir dem Lauf des Regens flussaufwärts, erreichen wird Heilinghausen am linken Regenufer. Der heutige Name Heilinghausen entstand erst im 18. Jahrhundert und ist auf die Wiederaufnahme der Wallfahrt zum hl. Salvator zurückzuführen. Im ausgehenden Mittelalter war der Ort weithin bei den Pilgern sehr beliebt. Die Wallfahrer pilgerten zum „Silbernen Pilde“, tranken aus dem „haylsamen […]

Ramspau

Als erster Ort  regenaufwärts begrüßt uns Ramspau. Das „Golddorf“, wie es seit der Verleihung der Goldmedaille genannt wird, feiert 2011 sein Tausend-Jahr-Fest. „Randesbure“ wird der Ort am rechten Regenufer in der Urkunde von 1011 genannt. Nur Teile des Turmes und Reste des Kellergewölbes der im „Dreißigjährigen Krieg“ zerstörten Burg sind noch vorhanden. Johann Sigismund von […]